Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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gen der Sonnenhitze verlaſſen waren, und kam endlich an eine jener großen Terraſſen, welche treppenartig zu den Ufern des Bosphorus hinabgingen und den ſchönſten Spaziergang der Welt bildeten; dieſe Ter⸗ raſſen ſind, wie wir glauben, noch heute ein öffentli⸗ cher Spaziergang, welcher den Türken, wie ehemals den Chriſten, zur Beluſtigung und Erholung dient.

Dieſe Terraſſen in der Geſtalt von Stufen waren mit einer großen Menge Baͤume bepflanzt, wornnter die Cypreſſe, wie gewöhnlich, am haͤufigſten war. Man ſah hier verſchiedene Gruppen von Einwohnern der Stadt, wovon die Einen mit unruhiger und geſchäf⸗ tiger Miene gingen und kamen, die Andern aufrecht ſtanden, um die ſeltſame und wichtige Tagesneuigkeit zu beſprechen; Viele nahmen mit der ſorgloſen Unem⸗ pfindlichkeit eines vrientaliſchen Himmelsſtriches im Schatten ihre mittäglichen Erfriſchungen ein, und vertrieben ſich die Zeit, als ob ſie nur für die Gegen⸗ wart zu leben haͤtten, und verſchoben auf den mor⸗ genden Tag die Sorgen, welche er bringen konnte.

Während der Wäringer, voll Beſorgniß, er möchte einer bekannten Geſtalt in dieſem Zuſammenfluß des Volkes begegnen, was nicht ſeinem Wunſche nach Ein⸗ ſamkeit, der ihn hierher gefuͤhrt hatte, zuſagte, von einer Terraſſe zur andern herabſtieg oder überging, betrachtete ihn ein jeder mit neugierigem Blicke, wel⸗ cher den Wunſch ihn zu fragen verrieth: denn nach ſeinen Waffen und ſeiner Stellung am Hofe hielt man