Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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99. Robert, des Sohnes des berühmten Wilhelms des Er⸗ oberers ſehen würden, welches mit feindſeligen Abſich⸗ ten, beſonders gegen ſie, wie er vermuthete, hierher⸗ käme. Wie alle anderen Menſchen, welche ſich in einer beſondern Lage befinden, ſo nahmen auch die Wäringer eine für ihre Umſtaͤnde paſſende Erklaͤrung an. Sie glaubten, daß dieſe Normänner, welche die Sachſen haßten, und welche mit ſo viel Eifer an ih⸗ rer Entehrung und Unterdrückung gearbeitet hatten, ſie jetzt bis in die fremde Hauptſtadt, worin ſie eine Zuflucht gefunden hatten, verfolgten, und den edel⸗ müthigen Fürſten, der ihnen Schutz gewährte, bekrir⸗ gen wollten. In dieſer Meinung ſchwuren ſie zu wie⸗ derholten Malen auf Normänniſch und Angelfächſiſch, daß ihre guten Streitäxte für die Niederlage von Ha⸗ ſtings ſich raͤchen ſollten; und indem ſie in ſtarken Zügen Wein und Aele tranken, forderten ſie ſich gegen⸗ ſeitig heraus, wer den tiefſten Haß zeigen, und die glänzendſte Rache nehmen würde für alle Beleidigun⸗ gen, welche die Angelſachſen von ihren Bedräckern empfangen haͤtten.

Hereward, welcher dieſe Reuigkeit unter ſeinen Ka⸗ meraden verbreitet hatte, bereuete bald, daß ſie ſti⸗ nen Lippen entfahren war, weil ſie ihn gewaltig mit Fragen beſtürmten, um von ihm genauere Nachrichten in dieſer Hinſicht zu bekommen; aber er hielt es für ſeine Pflicht, ihnen ſein Abenteuer. vom vorherigen