Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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94 bern, dieß als unſer Unterthan thun muß, und nur unter dem Titel eines Lehnsmanns unſerer Krone die Eroberungen behalten darf, welche er möglicher⸗ weiſe machen kann. Das Laſter wie die Tugend, die Thorheit wie die Klugheit, der Ehrgeiz wie die Un⸗ eigennützigkeit werden auf gleiche Weiſe denjenigen, welche von dieſen ſonderbaren Menſchen am Leben bleiben, ein Geſetz daraus machen, dem Kaiſerthume lehnbar, und eher der Schild enres Vaters des Kai⸗ ſers zu werden, als ſeine Feinde.

Alle Höflinge neigten ihr Haupt, und ſtießen den orientaliſchen Ausruf aus: Es lebe der Kaiſer!

Als der Schall dieſes Zurufes verklungen war, nahm Alexius wieder das Wort:

Ich wiederhole es noch ein mal, daß mein treuer Oberhofmeiſter und ſeine Untergebenen die Vollziehung derjenigen Befehle, welche etwas feindliches haben können, ſolchen Truppen auftragen ſollen, welche fremde Sprachen reden und von außen wie Barbaren aus⸗ ſehen; und ich bedaure es ſagen zu müßen, daß die Anzahl derſelben in unſrem kaiſerlichen Heere bedeu⸗ tender iſt, als von unſren eingeborenen und recht⸗ gläubigen Unterthanen.

Hier ſprach der Patriarch dazwiſchen, um ſeine Meinung darüber abzugeben.

Es iſt ein Troſt, ſagte er, wenn man daran denkt, daß in eurem kaiſerl. Heere nur wenige wirkliche Rö⸗ mer ſind; denn es gehört ſich, daß einz ſo blutiges