Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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27. ren Maͤnner ſind, welche in ihrer Pflichterfüllun unterliegen.

Das heißt, fuhr der Kaiſer fort, ungeduldig das Schickſal eines ſo furchtbaren Feindes beſtimmt zu er⸗ fahren, er iſt.

Wohin ich jetzt gehe, antwortete der treue Krieger, welcher bei dieſen Worten vom Pferde ſank, und zu den Füßen der Kaiſerlichen Säuftenträger verſchied.

Der Kaiſer befahl ſeinen Dienern Sorge zu tragen, daß die Leiche dieſes treuen Soldaten, dem er ein ehrenvolles Begraͤbniß beſtimmte, nicht den Wölfen und Geiern Preiß gegeben werde; da nahmen einige ſeiner Angeldaͤniſchen Begleiter die Leiche auf ihre Schul⸗ tern, und ſetzten ſich in Bewegung unter dieſer Laſt, die ſie willig zu der ſchon beträchtlichen ihrer Waffen nahmen, bereit füͤr dieſe köſtliche Bürde zu kämpfen wie der muthige Menelaos für den Leib des Patroklus.

Die Prinzeſſin Anna Comnena hielt natuͤrlich bei dieſer Stelle innez denn da ſie nach ihrer Meinung an den Schluß einer wohlgerundeten Periode gekommen war, ſo wünſchte ſie von der auf ihren Hörerkreis her⸗ vorgebrachten Wirkungen eine Vorſtellung zu bekom⸗ men. Aber wenn ſie ihre ausſchließliche Aufmerkſam⸗ keit nicht auf die Handſchrift gelenkt hätte, ſa würde ihr die Ruͤhrung des fremden Kriegers ſchon viel frü⸗ her aufgefallen ſeyn. Bei dem Anfange ihrer Vorle⸗ ſung hatte er dieſelbe Haltung wie bei ſeinem Eintre⸗ ten behauptet, gerade und ſteif wie eine Schildwache