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der warfen mehr als ein Mal ihre Blicke nach hinten; und der Meiſel eines Bildhauers würde mehr als ei⸗ nen edlen Gegenſtand zur Nachbildung in dieſen man⸗ nigfaltigen Stellungen gefunden haben, wo der Sol⸗ dat ſchwankte, ob er der Bahn der Pflicht, oder dem Antriebe folgen ſollte, ſeinen Gefährten zur Huͤlfe zu eilen. Die Mannszucht behielt aber die Oberhand, und der Heereshaufen ſetzte ſeinen Zug fort.
„Eine Stunde mochte verſtrichen ſein, während wel⸗ cher wir von Zeit zu Zeit das Getöſe der Schlacht gehört hatten, als ein Wäringer zu Pferde an die Sänfte des Kaiſers heranſprengte. Sein Renner war mit Schaum bedeckt, und ſoviel man nach ſeinem Har⸗ niſch, nach der Schönheit ſeiner Glieder und nach der Geſchmeidigkeit ſeiner Sprache beurtheilen konnte, hat⸗ te er bei einem Häuptlinge der Wüſte geſtanden, und war durch das Loos des Krieges in die Haͤnde der nordiſchen Krieger gefallen. Die Streitaxt des Wä⸗ ringers war voll Blut, und Todesbläſſe bedeckte ſein
Geſicht. Dieſe Zeichen eines friſchen Kampfes galten
als hinlaͤngliche Entſchuldigung für den ungewohnten Gruß, den er an den Kaiſer richtete, indem er ſchrie: Edler Fürſt, die Araber ſind geſchlagen, und ihr könnt euren Zug in Ruhe fortſetzen.
„Wo iſt Jezdegerd? fragte der Kaiſer, welcher allen Grund hatte, dieſen beruͤhmten Fedherrn zu fürchten. „Jezdegerd, ſagte der Wäringer, iſt, wo die tapfe⸗


