Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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20 eines Wäringer Barbaren von ſeinem Gerſtengebräue annahm, welchem dieſe Wilden vor dem Rebenſafte den Vorzug geben. Nichtsdeſtoweniger empfing der Kaiſer dieſe grobe Gabe.

Setzet hinzu, ſagte Alexius, welcher bis dahin in tiefes Nachdenken verſunken, oder dem Einſchlafen nahe war; ſetzet ſage ich Euch, die folgenden Worte hinzu: Und in Betracht der Hitze des Morgens und der Ermüdung eines raſchen Zuges, weil man zahlreiche Feinde im Riücken hatte, war der Kaiſer ſo durſtig, daß ihm niemals in ſeinem ganzen Leben ein Trank köſtlicher mundete.

Gemäß den Befehlen ihres Vaters haͤndigte die Prinzeſſin die Handſchrift der ſchönen Sklavin ein, welche ſie geſchrieben hatte, und trug ihr auf, den gewünſchten Zuſatz zu machen, und die Bemerkung hin⸗ zuzufügen, daß er auf den ausdrücklichen und heiligen Befehl des Kaiſers gemacht worden ſey. Ich hatte hier noch einige Worte mehr, fuhr ſie fort, über das Veblingsgetränke der treuen Wäringer Ew. Kaiſerl. Hoheit geſagt, aber ſo bald ein Mal Ew. Majeſtät ſelbſt geruht hat, ein Wort dem Lobe dieſer Aele zu ſagen, wie ſie es ohne Zweifel darum nennen, weil es alle Krankheiten, die bei ihnen Aelements heißen, heilt; ſo wird es ein zu erhabener Gegen⸗ ſtand, als daß Perſonen von niederem Range darüber

urtheilen duͤrften. Noch habe ich zu bemerken, daß wir alle angenehm