21 beſchäftigt waren: die Frauen und Selaven ſuchten die kaiſerlichen Ohren zu unterhalten; die Soldaten bildeten eine lange Reihe auf dem Rande des Hügels, und zeigten ſich in verſchiedenen Stellungen, indem die Einen längs dem Bache ſich ergingen, die Anderen bei den Waffen ihrer Gefährten Wache ſtanden, wobei ſie ſich nacheinander ablösten; inzwiſchen langten die verſchiedenen anderen Heerhaufen unter den Befehlen des Protoſpathairen, beſonders diejenigen, welche man die Unſterblichen nannte, nacheinander an, und bewerk⸗ ſtelligten ihre Vereinigung. Man geſtattete dieſen Soldaten, welche ſchon von Müdigkeit erſchöpft waren, einige Augenblicke auszuruhen; darauf ſetzten ſie ſich in Bewegung nach Laodicäa, und ihr Befehlshaber erhielt den Auftrag, ſobald er ſich eine freie Verbin⸗ dung mit dieſer Stadt eroͤffnen könnte, von dort Ver⸗ ſtaͤrkungen und Mundbedurfniſſe kommen zu laſſen, dabei nicht einen angemeſſenen Vorrath von heiligem Weine fuͤr den kaiſerlichen Mund zu vergeſſen. Dem⸗ gemäß hatten ſich die römiſchen Schaaren der Unſterb⸗ lichen und andere Truppen in Bewegung geſetzt, und waren ſchon in einiger Entfernung, weil es dem Kai⸗ ſer gefallen hatte, die Wäringer, welche anfangs den Vortrab ausmachten, den Nachtrab des ganzen Hee⸗ res bilden zu laſſen, um die ſpriſchen leichten Schaa⸗ ren ſicher an ſich zu ziehen, welche noch den Eugpaß beſetzt hielten, den wir ohne Widerſtand zurückgelegt hatten; als wir von dem andern Ende dieſes Engpaſ⸗
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