Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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13 den früheren darbot, aber durchaus dem hochherzigen Geiſte unſres erhabenen Vaters zuwider war; er be⸗ ſtand darin, einen vertrauten Sklaven in Begleitung eines Miniſters des Inneren von unſrem Kaiſerlichen Pallaſte in das Zelt des Jezdegerd zu ſenden, um den Barbaren zu fragen, unter welchen Bedingungen er unſrem ſiegreichen Vater erlauben wollte, ſich in Si⸗ cherheit an der Spitze ſeines unüberwundenen Heeres zurückzuziehen. Bei dieſem Vorſchlage hörte man unſern erhabenen Vater ausrufen: Sancta Sophia! der am meiſten einem Schwure gleichende Ausdruck, den er ſich jemals erlaubt hatte; und er ſchien auf dem Punkte zu ſeyn, ſich zu Gewaltthätigkeiten gegen einen ſo ſchimpflichen Rath und gegen die Feigen, welche ihn gaben, fortreißen zu kaſſen, als er ſich plötz⸗ lich des Unbeſtandes der menſchlichen Dinge und des Unglückes mehrerer ſeiner Vorgaͤnger erinnerte, von welchen Einige in demſelben Lande ihre heilige Perſon den Unglaͤubigen hatten überliefern müſſen; Seine Kaiſerl. Majeſtät hielt daher den Ausbruch ſeiner hochherzigen Gefühle zurück, und ſprach ſie gegen ſeine Räthe, die ihm in das Feld gefolgt waren, nur in einer Rede aus, worin er erklärte, daß eine ſo ver⸗ zweifelte und entehrende Maßregel nur die letzte wäre, welche er annehmen würde, ſelbſt in der höch⸗ ſten Gefahr. Auf dieſe Weiſe verwarf die Weisheit dieſes mächtigen Fürſten auf der Stelle einen für ſeinen Kriegsruhm beſchimpfenden Rath, und ermun⸗