Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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14 terte alſo den Eifer ſeiner Krieger, während er im Geheimen jene Hinterthüre ſich offen hielt, um ihm im äußerſten Nothfalle zu einem gefahrloſen Rückzuge zu dienen, wenn ſchon ſie in minder dringenden Um⸗ ſtänden durchaus nicht ehrenvoll geweſen wäre.

In dem Augenblicke, wo die Erörterung zu dieſer traurigen Entſcheidung gekommen war, kam der be⸗ rühmte Achilles Tatius mit der glucklichen Meuigkeit an, daß er mit einigen Soldaten von ſeiner Schaar auf der linken Seite unſeres Lagers eine Lücke im Feinde entdeckt habe, durch welche wir, freilich auf einem bedeutenden Umwege und in Eilmärſchen die Stadt Laodicäa gewinnen und uns auf unſere Reſer⸗ ven zurückziehen könnten, und bis auf einen gewiſſen Punkt vor jeder Gefahr von Seiten des Feindes ge⸗

ſchützt ſeyn würden.

Sobald der bewegte Geiſt unſeres erhabenen Vaters dieſen Hoffnungsſtrahl ſchimmern ſah, traf er die nöthigen Anſtalten um uns dieſen Vortheil vollſtän⸗ dig zu ſichern. Seine Kaiſerl. Hoheit wollte den tapferen Waͤringern, welche er als die Bluͤthe ſeines Heeres anſah, bei dieſer Gelegenheit nicht erlauben, die erſte Reihe zu bilden. Er hielt ihre Kampfluſt⸗ welche von jeher dieſe hochherzigen Fremdlinge aus⸗ gezeichnet hatte, in Schranken und gebot, daß die Syriſchen Truppen im Heere, von denen wir ſchon geſprochen, ſich mit ſo wenig Aufſehen als möglich in der Nihe des von den Feinden freigelaſſenen Engpaſ⸗