Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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12² ſen zugelaſſen zu werden, zu belehren, warum ihr be⸗ fohlen habt, dieſen Soldaten heute Abend an einem über ſeinen Rang in der Welt ſo erhabenen Orte zu empfangen? Erlaubet mir zu ſagen, daß wir euch nicht in eitlen und unnützen Scherzen eine Zeit ver⸗ lieren laſſen dürfen, welche dem Wohle eures Reiches geweiht ſeyn muß, wie jeder Augenblick eurer Muſe. Unſere Tochter ſpricht ſehr weiſe, ſagte die Kaiſe⸗ rin Irene, welche, wie die meiſten Mütter, die ſelbſt nicht viele Anlagen beſitzen, und auch wenig fähig ſind ſie an andern zu ſchätzen, dennoch eine große Verehre⸗ rin derjenigen ihrer Lieblingstochter war, und ſtets ſie bei jeder Gelegenheit im glänzendſten Lichte zu zeigen ſuchte. Erlaubet mir die Bemerkung, daß in dieſem göttlichen und von den Muſen begünſtigten Pallaſte, welcher den gelehrten Bemühungen unſrer Tochter ge⸗ weiht iſt, deren Feder euren Ruhm, unſer theurer und kaiſerlicher Gatte, bis zum Weltende fortpflanzen wird, und welche die Seele und der Reiz dieſer Geſellſchaft die Blume des Geiſtes an unſrem erhabenen Hofe iſt; erlaubet mir, ſage ich, die Bemerkung, daß ſchon durch den Empfang eines Gemeinen von der Leibwache an dieſem Orte unſere Unterhaltung den Charakter einer Kaſernenunterhaltung bekommen hat. Dem Kaiſer Alexius Comnenus war es dabei zu Muthe, wie manchem ehrenwerthen Manne aus den

gewöhnlichen Klaſſen, wenn ſeine Frau eine lange Rede hält; um ſo mehr, als die Kaiſerin IJrene ſich

nicht immer ſtrenge an die ſcharfen Geſetze der wegen