Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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12¹1 Throne erhebend. Dieſe Schaale iſt vielleicht kleiner als die du bei Laodicäa gebrauchteſt.

Bei Taranisl das iſt wahr, antwortete die Leib⸗ wache; denn bei Laodicäa diente mir mein Helm als Trinkgeſchirr.

Wir wollen die beiden Schalen zuſammen vergleichen Freund, ſagte Agelaſtes in demſelben ſpöttiſchen Tone, damit wir uns überzeugen, daß du jene nicht verſchluckt baſt; denn ſowie ich dich trinken ſah, befürchtete ich, ſie möchte mit ihrem ganzen Inhalte durch deine Kehle ſpazieren.

Zwei Dinge giebt es, welche ich nicht leicht ver⸗ ſchlucke, entgegnete der Wäringer mit ruhigem und gleichgültigem Tone; aber ſie müſſen von einem jünge⸗ ren und kräftigeren Menſchen kammen, als ihr ſeid.

Die Geſellſchaft lächelte von Neuem, und Einer ſchien dem Andern mit den Augen ſagen zu wollen, daß der Philoſoph, obgleich Schöngeiſt von Handwerk, doch in dieſem Kampfe nicht den Vortheil gehabt.

Der Kaiſer fiel zu gleicher Zeit ein: Und ich habe dich nicht hierher kommen laſſen, mein Tapferer, um die Zielſcheibe dummer Spöttereien zu werden.

Agelaſtes zog ſich ſtille hinter den Kreis, wie ein Hund, den der Jäger über ſein unzeitiges Bellen ge⸗ ſtraft hat. Die Prinzeſſin Anna Comnena, deren ſchöne Züge ſchon einige Ungeduld verrathen hatten, nahm endlich das Wort: Wollt ihr geruhen, mein Herr und vielgeliebter Vater, ſagte ſie, diejenigen, welche das Glück gehabt haben in den Tempel der Mu⸗