118 andächtiger Beſorgniß vor einer Gefahr zu geben, hatte Achillus Tatius einige Worte geſprochen, welche den Kaiſer wieder erinnerten, daß er ſelbſt den Befehl ge⸗ geben, dieſen Soldaten vor ihn zu führen.— Ja! das iſt auch wahr, meine Tapfern, ſagte Alexius, während ſich ſeine Stirne wieder aufheiterte; die Staatsſorgen hatten uns dieſen Befehl vergeſſen laſ⸗ ſen. Dann redete er den Wäringer mit einer offne⸗ ren Miene und herzlicherem Tone an, als er gewoͤhn⸗ lich gegen ſeine Höflinge that; denn für einen Despo⸗ ten iſt ein treuer Leibwächter ein Vertrauter, während ein Diener von hoher Würde ſtets bis zu einem ge⸗ wiſſen Punkte ein Gegenſtand des Mißtrauens iſt.— Nun wohl! ſagte er, wie geht es denn unſerm wür⸗ digen Angeldänen? Dieſe ohne irgend eine Rückſicht auf die Hofſitte gemachte Frage überraſchte alle Hö⸗ rer mit Ausnahme Desjenigen, an den ſie gerichtet war. Hereward beantwortete ſie, indem er ſeine Worte mit einem militäriſchen Gruße begleitete, wel⸗ cher mehr Herzlichkeit als Ehrerbietung bewies, mit lauter und dreiſter Stimme, worüber alle Hörer um ſo beſtuͤrzter wurden, als er in Sächſiſcher Sprache, welche bisweilen dieſe Fremden gebrauchten, redete:— Waes hael, kaisar mirrig und machtigh! d. h. Heil euch, ſtarker und maͤchtiger Kaiſer! Alexius, welcher durch ein Lächeln zu erkennen gab, daß er verſtanden. hätte und beweiſen wollte, daß er mit ſeinen Wachen in ihrer Sprache ſich unterhalten könnte, antwor⸗
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