Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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Jahre zaͤhlte, ſo ſchickte er dem Kaiſer dieſes Geſchenk zurück, worauf man einen ſo großen Werth gelegt hatte, aber mit jenem Eigennutz, welcher einen der bezeichnendſten Züge dieſes ſchlauen Normanen aus⸗ machte, ließ er ihn bitten, ihm eine Perſon zu ſchik⸗ ken, die zu ſeinem Vergnügen mitwirken könnte, an⸗ ſtatt eines ſchreienden Kindes.

Tiefer als dieſe erhabenen Sitze ſaßen die zugelaſ⸗ ſene Günſtlinge, oder lagerten auf dem Fußboden des Saales. Der Patriarch Zoſtmus und ein Paar Greiſe hatten die Erlaubniß, ſich auf gewiſſe ſehr niedrige Schemel zu ſetzen: dieſes waren aber die einzigen Sitze, welche man für die den Soirées der Prinzeſſin, wie man heutzutage dieſe Vereine genannt haben würde, beiwohnenden Gelehrten bereitet hatte. Hinſichtlich der jüngeren Günſtlinge ſah man die Ehre, an der kaiſerlichen Unterhaltung Theil zu nehmen als Ent⸗ ſchädigung für einen niedrigen Schemel an. Fünf bis ſechs Hoͤflinge von verſchiedenem Alter und Anzuge, mochten den aufrechtſtehenden Theil der Geſellſchaft ausmachen: Andere ruhten von dieſer Stellung aus, indem ſie ſich auf den Rand eines Springbrunnens knieten, welcher das Waſſer durch ſo feine Roͤhren aus⸗ ſprützte, daß es einen Regen bildete, welcher ſich un⸗ ſichtbar zertheilte, und die balſamiſchen Biumen und Stauden erquickte, die ihre Wohlgerüche im ganzen Saale verbreiteten. Ein großer, dicker und wohlge⸗ nährter Greis, Namens Michel Agelaſtes, welcher wie

W. Scott's ſaͤmmtl. Werke. 1638 Bdch. 8