Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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Alle dieſe ausgezeichneten, für die Mitglieder der kaiſerlichen Familie beſtimmten Sitze waren in dem Augenblicke, welchen wir vorhin geſchildert haben, be⸗ ſetzt, mit Ausnahme des für den Nicephorus⸗Brien⸗ nes beſtimmten, den Gemahl der ſchönen Anna Com⸗ nena. Vielleicht hatte ſeine Nachläßigkeit und Abwe⸗ ſeuheit die Wolke erzeugt, welche die Stirne ſeiner ſchönen Gemahlin verdunkelte. Hinter ihr, an ihrem Sitze knieten zwei Mädchen ihres Gefolges in weißen Gewändern, mit einem Worte zwei Sclavinnen auf Kiſſen, ſo lange ihre Gebieterin ihrer Hülfe als le⸗ bender Pulte nicht nöthig hatte, um die Pergament⸗ rollen, auf welchen die Prinzeſſin ihre wiſſenſchaftli⸗ chen Schätze aufgezeichnet oder diejenigen Anderer an⸗ geführt hatte, aufzuwickeln und zu halten. Das Eine dieſer jungen Mädchen, Namens Aſtarte, war durch ihre Kalligraphie, d. h., durch die Schönheit ihrer Schrift in verſchiedenen Sprachen ſo ausgezeichnet, daß man im Begriff war, ſie dem Kalifen der weder leſen noch ſchreiben konnte in einem Augenblicke

als Geſchenk zu ſchicken, wo man ihn gewinnen mußte,

um ihm Neigung zum Frieden einzuflößen. Violanta, die andere Dienerin der Prinzeſſin, gewöhnlich die Muſe genanut, beſaß die größten Fertigkeiten in der BVocal⸗ und Inſtrumental⸗Muſik, und war wirklich dem Robert Guiscard, Erzherzog von Appulien, zum Geſchenk gemacht worden. Aber da dieſer Fürſt alt und taub war, und Violanta damals noch keine zehn