Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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114 ein eyniſcher Philoſoph des Alterthums gekleidet war, zeichnete ſich dadurch aus, daß er großentheils die zer⸗ lumpte Tracht und Schamloſigkeit der Stoiker zeigte, jodoch zugleich auf's Genaueſte die fuͤr die kaiſerliche Familie vorgeſchriebenen Hofgebräuche erfuͤllte. Er hatte ſich durch ſeine Nachäffung der Grundſätze und Sprache der Cyniker und republikaniſchen Philoſophen ausgezeichnet, womit ſeine thätliche Unterwürfigkeit gegen die Großen in grellem Widerſpruche ſtand. Es war zum Erſtaunen, wenn man dieſen mehr als ſech⸗ zigjährigen Mann die gewöhnliche Erlaubniß, ſich zur Unterſtützung ſeiner Glieder anzulehnen, verſchmähen und beſtaͤndig aufrechtſtehen oder knieen ſah. Die erſtere Stellung war ihm ſo gewöhnlich, daß ihm ſeine Freunde am Hofe den Beinamen Elephant gegeben hatten, weil nehmlich die Alten ſich einbildeten, daß dieſes halb⸗ verſtändige Thier, wie man es nennt, ſeine Fußgelenke nicht biegen könne.

Dennoch habe ich deren ſich niederknieen ſehen, als

ich im Lande der Gymnoſophiſten war, ſagte Einer, welcher an dem Abend in der Geſellſchaft war, an dem Hereward daſelbſt eingeführt wurde.

Um ſeinen Herrn auf ſeinen Rücken zu nehmen? Das wird der unſere auch thun, ſagte der Patriarch Zoſimus mit einem feinen Laͤcheln, welches ſo ſehr an Spott gränzte, als es die Sitte des Griechiſchen Hofes erlaubte. Denn bei allen gewöhnlichen Gelegenheiten

haͤtte man kein größeres Verbrechen der verletzten Hof⸗