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Wenn Alexius Komnenus alſo ſich auf die Leitung des Krieges verſtand, ſo war er noch beſſer in der Politik bewandert. Da er ſtets uͤber den bekannten Zweck der Unterhandlung, in welche er ſich eingelaſ⸗ ſen, hinausſah, ſo war er verſichert, irgend einen wichtigen und dauerhaften Vortheil zu erhalten; und dennoch wurden ſeine Plaͤne am Ende oft vereitelt durch die ſchamloſe Unbeſtaͤndigkeit und offenbare Ver⸗ raͤtherei der Barbaren, wie die Griechen im Allge⸗ meinen alle anderen Voͤlker nannten, beſonders die Horden(den Namen von Staaten kann man ihnen kaum geben), welche ihr Reich umgaben.
Wir koͤnnen dieſes kleine Bild von Komnenus durch die Bemerkung vollenden, daß er, wenn er nicht die Stelle eines Herrſchers haͤtte bekleiden muͤſſen, den die Noth zwang, ſich furchtbar zu machen, weil er ſowohl von Seiten der Fremden als ſeiner eigenen Familie Verſchwoͤrungen aller Art ausgeſetzt war, aller Wahrſcheinlichkeit nach in den Ruf eines tugend⸗ haften und menſchlichen Fuͤrſten gekommen waͤre. Er zeigte ohne Zweifel Herzensgüte; und er ließ weni⸗ ger Koͤpfe fallen und weniger Menſchen blinden, als ſeine Vorgaͤnger, welche gewoͤhnlich zu dieſen Mit⸗ telu griffen, um die ehrgeizigen Abſichten ihrer Ne⸗ benbuhler zu unterdrücken.
Noch muͤſſen wir anfuͤhren, daß Alexius einen gu⸗ ten Theil von dem Aberglauben ſeines Zeitalters mit⸗ bekommen hatte, und daß er ihn durch eine gewiſſe


