Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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42² lächerlicher Weiſe Gegenſtänden eine Wichtigkeit bei⸗ legen, welche durch ihre gemeine Beſchaffenheit einer ſolchen Auszeichnung ganz unfähig ſind.

Wir wollen alſo Alexius bis zu einem gewiſſen Punkte rechtfertigen durch die Behauptung, daß, wie niedrig immerhin die Mittel waren, wozu er ſeine Zuflucht nahm, ſie doch ſeinem Reiche nützlicher waren, als die etwaigen Maßregeln, die ein ſtolzerer und edler den⸗ kender Fürſt in denſelben Umſtaͤnden hätte ergreifen können. Er war freilich kein Held, um eine Lanze mit ſeinem fraͤnkiſchen Nebenbuhler, dem berühmten Bohemund von Antiochien, zu brechen; aber doch wagte er bei mehreren Gelegenheiten kühn ſein Leben; und ſo viel wir nach aufmerkſamer Durchleſung der Ge⸗ ſchichte ſeiner Thaten darüber zu urtheilen vermögen, ſo war der griechiſche Kaiſer nie furchtbarer in ſeiner Rüſtung, als wenn ihn ein Feind auf ſeinem Rückzuge nach einer verlorenen Schlacht aufhalten wollte.

Aber ſelbſt davon abgeſehen, daß er nach der Sitte jener Zeiten bisweilen ſeine Perſon den Gefahren des Handgemenges auszuſetzen wagte, ſo beſaß Alexius auch Kenntniſſe von der Kriegskunſt, die man heutzu⸗ tage nur von einem Feldherrn verlangt. Er verſtand es wohl, die vortheilhafteſten militäriſchen Stellungen zu wählen; und er deckte oft ſeine Niederlagen, und zog aus unentſchiedenen Treffen Nutzen, ſo daß er mei⸗ ſtentheils die Erwartungen derjenigen betrog, die da waͤhnten, der Krieg entſchiede ſich nur auf dem Schlacht⸗ felde.