Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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liche Politik anzunehmen, wenn er bisweilen Abnei⸗ gung gegen den Krieg zeigte, wo er Grund hatte, an der Tapferkeit ſeiner Soldaten zu zweifeln; wenn er gemeinſchaftlich Hinterliſt und Verſtellung anſtatt der Klugheit, und Treuloſigkeit anſtatt des Muthes an⸗ wendete; ſo fällt die Schande dieſer Mittel mehr auf ſein Jahrhundert, als auf ihn ſelbſt.

Noch könnte man dem Kaiſer Alexius den Vorwurf machen, daß er ſich in übermäßiger Pracht gefallen hätte, was eine große Geiſtesſchwäche verriethe. Er ſuchte auch ſeinen Stolz darin, daß er an ſeiner Per⸗ ſon die auszeichnenden Merkmale der verſchiedenen ad⸗ ligen Stände aufzeigte, und ſie, ſelbſt noch zu einer Zeit an Andere übertrug, wo die Würde, welche dieſer Fürſt bewilligen konnte, in den Augen der freien Bar⸗ baren nur ein Grund mehr war, denjenigen, den der Kaiſer dazu erhoben hatte, zu verachten. Aber wenn der griechiſche Hof mit einem bedeutungsloſen Gepränge überladen war, um den Mangel derjenigen Ehrfurcht, welche nur wirkliches Verdienſt und wahrhafte Macht einflößen, zu erſetzen, ſo war dieß alſo nicht ein be⸗ ſonderer Fehler dieſes Fürſten, ſondern des ſeit Jahr⸗ hunderten in Conſtantinopel angenommenen Regierungs⸗ Syſtemes. In ſeinen abgeſchmackten Hofgebräuchen, welche für den ganzen Tag in den unbedeutendſten Stücken Verhaltungsregeln vorſchrieben, und in ſeinen kleinlichen Thorheiten glich das griechiſche Reich von allen jetzt beſtehenden nur dem Chineſiſchen; beide wollen