Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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mehrere Feinde, die den Kaiſer bald mit entſchiedenem Vortheile, bald mit abwechſelndem Glücke bekriegten. Die zahlreichen Völkerſchaften, mit denen er in Feind⸗ ſeligkeit lebte, wie die Franken, aus dem Abendlande, die Türken aus dem Morgenlande kommend, die Un⸗ garn und Seythen, deren barbariſche und zahlloſe Schaaren aus dem Norden hereinſchwärmten und einen Hagel von Pfeilen herabregnen ließen, und endlich die Sarazenen, vom Mittag herbeieilend,— betrach⸗ teten alle das griechiſche Reich als einen willkomme⸗ nen Feſtſchmaus. Jeder dieſer Feinde hatte ſeine ei⸗ genthümliche Art Krieg zu führen, und eine beſondere Anordnung ſeiner Bewegungen während der Schlacht. Aber die Römer, wie man noch die unglücklichen Un⸗ terthanen des griechiſchen Reiches nannte, waren bei weitem die ſchwächſten, die unwiſſendſten und furcht⸗ ſamſten Menſchen im Kriege. Der Kaiſer wünſchte ſich daher Glück, einen Vertheidigungskrieg dadurch zu unterhalten, daß er allmählig ſeine Feinde unter⸗ einander entzweite: ſo benutzte er die Scythen, um die Türken zu vertreiben, und ſtellte wieder dieſe bei⸗ den wilden Völker den ungeſtümen Franken entgegen, deren Wuth durch Peter den Einſiedler, zu den Zeiten des Alexius, vermittelſt des mächtigen Einfluſſes der Kreuzzüge aufgeregt worden war.

Wenn alſo Alexius Kommenus während ſeines Be⸗ ſitzes von dem wankenden Throne des morgenländiſchen Kaiſerthumes genöthigt war, eine niedrige und ſchimpf⸗