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auf der Stelle einen Plan auszufuͤhren, deſſen Dauer auf Jahrhunderte berechnet iſt, von Grun⸗ de aus die Anzeichen des Verfalles und Todes in ſich. So erklaͤrt, in einem ſchoͤnen morgenlaͤndi⸗ ſchen Maͤhrchen, ein Derviſch dem Sultan, wie er die prachtvollen Baͤume, unter denen dieſer luſtwandelt, hat entſtehen ſehen, indem er den ausgeſtreuten Saamen gewartet hatte: und der Stolz ides Herr⸗ ſchers wurde gedemuͤthigt durch den Gedanken, daß dieſe ſo einfach gepflanzten Baͤume bei jeder Ruͤckkehr der Sonne neues Leben empfingen, waͤhrend er im Thale Orez die ſtolzen Haͤupter der entkraͤfteten Ce⸗ dern, die er durch gewaltſame Anſtrengungen dahin hatte verſetzen laſſen, verwelken ſah*).
Ich bin uͤberzeugt, daß alle Leute von Geſchmack, und viele ſolche haben in neuren Zeiten Conſtantins⸗ pel beſucht, der einſtimmigen Meinung ſind, daß wenn es uͤberhaupt auf dem ganzen Erdkreiſe einen Ort giebt, der würdig iſt der Sitz eines Weltreiches zu werden, alle zu einer ſolchen Wahl Faͤhigen der Stadt des Conſtantin den Vorzug einraͤumen wuͤr⸗ den, weil ſie die groͤßten Empfehlungen der Schoͤn⸗ heit, der Sicherheit und der Groͤße in ſich vereiniget. Indeſſen trotz aller dieſer Vortheile der Lage und des Himmelsſtriches, trotz allem Glanz in der Bau⸗
*) Erzaͤhlung des Perſers Mirglip in den Geſſter⸗ maͤhrchen.


