24 4 Verbrechens der Anmaßung ſchuldig ſey, deſſen ich ihn bezüchtigte.
Mit Einem Wort, ich ſah ein, daß es nicht leicht ſeyn würde, ſo kurzweg und ohne reifere Ueberlegung geſammter Nebenpunctiuncula, eine ſo enge Verbin⸗ dung aufzulöſen, die, wenn ſie für ihn vortheilhaft war, mir, der ich an Jahren, Gelehrſamkeit und Ruf ſo viel vor ihm voraus hatte, keine geringeren Vor⸗ theile verſprach. Dieſe und ähnliche Betrachtungen beſtimmten mich, mit der gehörigen Vorſicht zu Wer⸗ ke zu gehen, und mit meinen Beſchwerden nicht zu ſchnell hervorzutreten, damit nicht zu einem beſtimm⸗ ten Bruche reize, was ſich als ein unbedentendes Ver⸗ ſehen ausweiſen konnte, das ſich leicht erklären oder entſchuldigen ließ, und einem Leck in einem neuen Schiff gleicht, der einmal entdeckt und ſorgfältig verſtopft, das Schiff noch tauglicher für die See macht, als zuvor.
Als ich dieſen heilſamen Entſchluß faßte, hatte ich die Stelle erreicht, wo ein faſt ſenkrecht abfallender Hügel das Thal zu ſchließen ſcheint oder es vielmehr in
zwei Thäler theilt, von denen jedes das Bett eines Bergſtroms bildet, nämlich des Gruff⸗quack und des
kleinen aber reißenderen Guſedub zur linken, die durch ihre Vereinigung den eigentlichen Ganderfluß bilden. Jedes dieſer kleinen Thäler hat einen Spaziergang, die ſich bis in ihre tiefſten Schluchten hineinſchlängeln,


