Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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2 23 ſchaft in offene Fehde zu verſetzen, ohne daß ich mich zugleich auf eine wirkſame Art an ihnen rächen konn⸗ te, wäre für mich ein zu gewagtes Unternehmen ge⸗ weſen, und hätte, wenn ich unbeſonnen mich in den Streit eingelaſſen, wahrſcheinlich zu meinem Verderben aus⸗ geſchlagen. Offenen Hader mit meinem Weibe anzu⸗ fangen, wegen ihrer Meinung von meinen literariſchen Fähigkeiten, wäre lächerlich geweſen; und überdieß hätte Frau Cleisbotham alle Weiber auf ihrer Seite gehabt, die ſie als ein Weib dargeſtellt hätten, die von ihrem Ehemann verfolgt werde, weil ſie ihm ei⸗ nen guten Rath ertheilt und dieſen nur mit etwas zu begeiſterter Freimüthigkeit an den Mann gebracht.

So blieb noch Paul Pattiſon übrig, zuverläßig der natürlichſte und geeignetſte Gegenſtand meines Unwillens, da ich ihn ſozuſagen in meiner Gewalt hatte und nach meinem Wohlgefallen durch Entlaſſung ſtrafen konnte. Aber ein ſolches Verfahren gegen be⸗ ſagten Paul hätte, wiewohl leicht auszuführen, den⸗ noch ernſtliche Folgen für meinen Beutel gehabt; und ich ſah zu meinem Verdruß, daß auf dieſer Welt nicht ſelten der Befriedigung unſerer Rache die Förderung unſeres Intereſſes in den Weg tritt, und daß der Wei⸗ ſe, der vere sapiens, ſelten unſchlüſſig iſt, welches von beiden er vorziehen ſoll.

Auch bedachte ich, daß ich noch gar nicht genau wiſſe, wie weit gegenwärtiger Unterlehrer wirklich des