Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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lityp, der Braut von Lammermoor und anderen die⸗ ſer Erzaͤhlungen bewunderte. Deſſen ungeachtet ver⸗ ſchloß ich die Manuſcripte in meinen Pult, entſchloſ⸗ ſen, ſie nicht eher ans Licht treten zu laſſen, bis ich entweder eine taugliche Perſon gefunden, durch die ich die Maͤngel ergaͤnzen und die Fehler verbeſſern laſſen koͤnnte, ſo daß ſie kuͤhn vor das Publikum tre⸗ ten duͤrften, oder es vielleicht meine Zeit mir erlau⸗ ben würde, mich dieſem Geſchaͤfte ſelbſt zu unter⸗ ziehen.

In dieſer Unentſchloſſenheit beſuchte mich ein Frem⸗ der, der ſich als einen jungen Mann ankündigen ließ, der mich in einer beſondern Angelegenheit zu ſprechen wünſche. Ich vermuthete anfangs einen neuen Koſt⸗ gänger, kam aber ſogleich auf eine andere Meinung, als ich bemerkte, wie hungrig der Fremde ausſah. Seinem ſchwarzen Rock ſah man die Dienſtjahre an, das Wams von grauem ſchottiſchem Zeng trug noch deutlichere Spuren, daß es mehr als einen Feldzug mitgemacht; ſein drittes Kleidungsſtück, ſeine Schu⸗ he, im Vergleich mit den übrigen ein völliges Al⸗ terthum waren ſo mit Koth überdeckt, daß man ſogleich errieth, daß er ſeine Reiſe zu Fuß gemacht, und ein grauer Mantel, der um ſeine Schultern hieng, vollendete einen Anzug, wie er ſeit Juvenals Tagen die Livree eines armen Scholaren war. Ich ſchloß da⸗ ber, daß ich einen Bewerber um die vacante Stelle eines Unterlehrers vor mir habe und rüſtete mich, ſein