das ſich am Ufer des Fluſſes Gander, dem er Un⸗ ſterblichkeit verliehen, an einem Platze, den er ſelbſt ſich ausgeleſen, unweit meiner Schule befindet. Kurz, der geiſtvolle Pattiſon wurde von⸗ ſeinem Poſten ab⸗
gerufen.*
Meine Sorge beſchraͤntte ich nicht zallein auf ſeinen Nachruhm, ich unterſuchte und verzeichnete auch ſei⸗ nen Nachlaß ſorgfältig, der in einer aͤrmlichen Gar⸗ derobe und in einer Anzahl gedruckter Buͤcher beſtand; daneben fanden ſich noch in ſeinem Pulte einige uͤbel zugerichtete Manuſcripte. Als ich ſie durchſah, ent⸗ deckte ich, daß ſie zwei Erzaͤhlungen enthielten, wel⸗ che die Ueberſchrift fuͤhrten„Graf Robert von Paris“ und„das gefaͤhrliche Schloß,* mußte aber zu meinem großen Mißbehagen wahrneh⸗ men, daß ſie keineswegs jene Correktheit beſaßen, die einen Kenner zu dem urtheil berechtigt, daß eine Schrift, wie man dieß in der Kunſtſprache nennt, „zum Drucke fertig“ ſey. Da waren nicht allein hiatus valde de flendi, ſondern ſelbſt Widerſpruͤche und andere Verſehen, welche eine ſorgſame Durchſicht ohne Zweifel wuͤrde entfernt haben. Nach einer genauen Pruͤfung kam ich zu der Ueberzeugung, daß dieſe Ma⸗ nuſcripte bei allen ihren Fehlern, dennoch hie und da Stellen enthielten, die deutlich zu verrathen ſchie⸗ nen, daß die uͤble Laune des Schreibers nicht den Glanz jener Phantaſie zu verwiſchen vermocht habe, welche die Welt in den Schoͤpfungen von Old Morta⸗


