Teil eines Werkes 
15. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 1. Bändchen (1826)
Entstehung
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Georg For auffing, welcher nach Schottland kam, das Licht verbreitend in tiefer Finſterniß, ſo reichlich, wie er ſelbſt ſich ausdruͤckt, wie die Funken ſpruͤhen von den Hu⸗ fen des Pferdes, das in geſtrecktem Laufe auf ſteinigen Wegen dahin eilt.“— Hier unterbrach ſich der gute Quaͤker—„Ach es iſt wahr, ich muß gleich nachſehen, wie es mit dem Salomon ſteht!“ 1

Ein Diener, ebenfalls ein Quaͤker, trat jetzt in das Zimmer, neigte den Kopf gegen ſeinen Herrn, aber nicht wie jemand, der ſich verbeugt, und ſagte gelaſſen:„Sey willkommen in Deinem Hauſe, Freund Joſug, wir er⸗ warteten Dich nicht ſo fruͤhe, aber was iſt denn Dei⸗ nem Pferde Salomon zuseſtoßen?“

„Was ihm zugeſtoßen iſt,“ ſagte mein Freund, „hat ihn denn der Knabe, den ſie Benjie nennen, nicht hieher zuruͤck gebracht?“

„Freilich hat er das,“ ſagte der Bediente,„aber auf eine ſonderbare Art; denn es kam wuͤthend ſchuell her⸗ gelaufen, und warf den Knaben Benjie von ſeinem Nuͤcken auf den Duͤngerhaufen, der im Hof liegt.“

„Das freut mich,“ ſagte Joſua ſchnell—„das freut mich von ganzem Herzen! Aber nein, er iſt der Sohn ener Wittwe— hat ſich der Knabe beſchaͤdigt?“

„Ganz und gar nicht, denn er ſtand eilig auf und lief davon.“.

Joſua, murmelte etwas von der Peitſche, dann frug er nach dem jetzigen Zuſtande des Pferdes.

„Es ſchwitzt wie ein dampfender Keſſel,“ antwor⸗ tete der Diener,„Bauldie, der Burſche, fuͤhrt es im Hofe am Halfter umher, daß es ſich nicht erkaͤltet.“

Geddes eilte in den Stallhof, um ſelbſt nach

dem Zuſtand ſeines Liehlings zu ſehen, und ich ſolgte ihm, um ihm meinen Rath als Stallknecht(ache uicht,

Alan, ich habe Stallknechtskenntniſſe genng, einem Quaker beizuſtehn) in dieſer unangenehmen Unterſu⸗ chung anzub 7

ieten. 3 Der Burſche, der das Pferd herumführte, ſchien