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und Wonne zu gleich r Zeit, wie er am Sattelknopf hing, und mit ausgeſtreckten Armen Zuͤgel und Maͤh⸗ ne ergriff, waͤhrend Salomon ſch⸗ nend im feſten Ge⸗ biß, den Kopf zwiſchen den Vorderfuͤßen in ungewoͤhn⸗ licher Haſt ganz dicht neben ſeinem Herrn vorbeyeilte.
„Der boshafte Baſtard,“ ſchrie der Quaͤker im Schrecken die gewoͤhnliche Maͤßigung vergeſſend,—„der Galgenvogel!— er wird dem Salomon die Nippen zer⸗ ſchlagen, gewiß, gewiß!“.
Ich bat ihn, ſich zu troͤſten, verſicherte ihn, ein tuͤchtiger Galopp wuͤrde ſeinem Liebling nichts ſchaden, und erinnerte ihn daß er mich eben erſt wegen eines harten Ausdruckes von dem Knaben getadelt haͤtte.
Joſug war um Antwort nicht verlegen—„Jun⸗ ger Freund, Du ſprachſt von der Seele des Bur⸗ ſchen von welcher Du behaupteteſt, ſie waͤre dem boͤ⸗ ſen Feinde verfallen, und das konnteſt Du doch nicht wiſſen; ich aber ſprach von ihm als Menſch, und wenn er ſeine Lebensart nicht aͤndert wird er dem Strick gewiß nicht entlaufen. Ja, man ſagt ſogar er gehoͤre ſchon, ſo jung er iſt, zu der Bande des Laird's.“
„Zu der Bande des Laird's!“— ſagte ich, er⸗ ſtaunend die Worte wiederholend—„meint Ihr damit den Mann, bei dem ich uͤbernachtete?— Ich hoͤrte, wie Ihr ihn Laird nauntet— Iſt er denn der An⸗ fuͤhrer einer Bande?“
„Nein, ich wolte nicht gerade eine Bande ſagen⸗— erwiederte der Quaker, der in Eile wahrſcheinlich mehr geſagt hatte, als er Willens war—„eine Verbruͤde⸗ rung, eine Partei haͤtte ich ſagen ſollen; aber, Freund Latimer, ſo geht es ſelbſt den weiſeſten Maͤnnern, wenn ſie ſich von ihren Leidenſchaften nreißen laſſen, dann ſprechen ſie wie im Fieber tis gt und vorſchnell.“
Das war alſo eine Beſtaͤtigung meines bisher ge⸗ hegten Verdachtes— daß meines Freundes natuͤrliche Herzensguͤte verbunden mit der angenommenen Ruhe ſeiner Sefte, dennoch hie und da das Aufbrguſen ſei⸗


