Teil eines Werkes 
15. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 1. Bändchen (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

37

meine Sicherheit, und da ich es ſo betrachte, ſo ver⸗ ſchlucke ich es wie die Arznei eines wohlmeinenden Arztes, wenn ich guch im K Herzen glaube, er mißver⸗ ſtehe mein Uebel.

Abſtrahiren wir aber von dieſer beleidigenden Be⸗ merkung, ſo danke ich Dir, Alan, fuͤr das Uebrige Dei⸗ ner Epiſtel. Ich meine, ich hoͤrte Deinen guten Va⸗

ter das Wort Noble-House, mit einer Miſchung von

Verachtung und Nigwergungen ausfprechen, als waͤre der bloße Name des armen kleinen Weilers ihm zuwi⸗ der, oder als! b5 tteſt Du von ganz Schottland gerade den Ort ausgeſucht, wo Du am Wenigſten zu Mittag eſſen ſollteſt. Aber wenn er eine beſondere Abneigung gegen dieſes unſchuldige Doͤrſchen und gegen das unbe⸗ deutende Wirthshaus hat, iſt es nicht ſein Fehler, da er mich ja abhielt, die Einladung des Laird von Glengal⸗

lacher anzunehmen, der mich bat mit ihm, wie er ſich

pathetiſch ausdruͤckte,auf ſeinen Laͤndereien einen Rehbock zu jagen? Einen Rehbock zu jagen! Denke Dir, welch' eine glaͤnzende Idee fuͤr jemanden der nie andere Thiere als Heckenſperlinge ſchoß, und das mit einer Sackpiſtole, welche er in einer Troͤdlersbude in der Kuhgaſſe kaufte. Du, der Du Dich mit Dei⸗ nem Muthe bruͤſteſt, magſt Dich erinnern, das ich die Gefahr, beſagte Piſtole loszufeuern, zuerſt wagte, waͤhrend Du zwamzig Ellen weit davon ſtan⸗ deſt, und daß, als Du ſicher uͤberzeugt warſt, daß ſie nicht zerſpringen wuͤrde, Du alle Rechte, außer dem des Ael⸗