Teil eines Werkes 
15. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 1. Bändchen (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

keren und des Starkeren, vergaßeſt und Dich der Pi⸗

fiole, fuͤr den ganzen Reſt des Feiertages, ausſchließ⸗

lich bemaͤchtigteſt. Nun iſt zwar freilich die Beluſti⸗ gung eines ſolchen Tages keine vollkommne Vorſchule der edlen Kunſt der Rehjagd, ſo wie man ſie im Hoch⸗ lande ausuͤbt; dennoch haͤtte ich mir keine Bedenklich⸗ keiten gemacht, des ehrlichen Glengallachers Einladung, ſelbſt auf die Gefahr, zum erſtenmal einen Fehlſchuß zu thun, anzunehmen, ware es nicht wegen des Laͤr⸗ mens, welchen Dein Vater in der ganzen Hitze ſeines Eifers für Koͤnig Georg, die hannoͤvriſche Erbfolge und den presbyterianiſchen Glauben daruͤber gemacht haͤtte.

Jetzt wollte ich, ich haͤtte darauf beſtanden, da ich

durch meine Unterwerfung ſo wenig in ſeiner guten Mei⸗

nung gewonnen habe. Alle ſeine Vorurtheile, die Hoch⸗

laͤnder betreffend, datiren ſich vom Jahre fuͤnf und vier⸗ zig her, als er und die anderen Froibili en vom Weſt⸗ Port Telirirde⸗ ein jeder um ſich in ſeiner eigenen Woh⸗ nung zu verſchanzen, ſo bald ſie gehoͤrt hatten, daß der Abentheuder mit ſeinen Clans ſich Kirkliſtyn n naͤhere. Die Flucht von Falkairk- parma non bene de Alerla— an welcher, wie ich glaube, Dein Ahnherr, ſeligen Anden⸗ kens, mit dem unerſchrockenen weſtlichen Negimente auch wohl Antheil gehabt haben mag— ſcheint ſeinen Ge⸗ ſchmack nach hochlaͤndiſcher Geſellſchaft nicht eben ſehr erhoͤht zu haben;(unterſuche doch einmal, Alan, ob Dir wohl der Muth, deſſen Du Dich ruͤhmſt, nach ſchottiſchem Erbrecht anheim ſiel?) und die Geſchichten