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se hätt' auch ich um ihreiwillen mich keines- wegs dazu verstanden. Wohl gab es in dem Ge- schlecht der Glenallans starke und kühne Herzen, Männer wie Weiber, und so waren auch Alle, die in alten Zeiten das Losungswort L.o chnaben hatten— Schulter an Schulter gedrängt, stan- den sie im Kampf. Nie wich Einer, aus Cewinn- sucht oder aus dem Gefühl für Recht und Un- recht, von seinem Führer. Blindlings folgten sie ihm. Die Zeiten aber haben sich verändert, wie ich höre.*
Der unglückliche Lord war zu sehr in seinen eignen verwirrten und zerstreuten Gedanken ver- tieft, als daſs er den rohen Ausdruck wilder Treue hätte beachten sollen, worin, selbst am Ziele des Lebens, die unglückliche Urheberin seines Leidens eine feste und sichre Quelle des Trostes zu finden schien.
«Crofser Gott!“ vief er;«so bin ich denn frey von der furchtbarsten Schuld, mit der ein Mensch sich beflecken kann, einer Schuld, deren Bewuſst- seyn, wenn sie gleich nicht mit Willen geschah, meine Ruhe wwergraben, meine Gesundheit zer- stört, und mich einem frühen Grabe entgegen- geführt hat. Empfange denn— rief er inbrün- stig, den Blick zum Himmel emporgerichtet— empfange denn in tiefer Demuth meinen Dank! So clend mein Leben auch ist— ich sterbe doch wenigstens nicht befleckt mit dieser unnalürlichen
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