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Schuld.— Du aber, wenn Du noch mehr zu er- zählen hast, fahre fort, so lange Du Athem hast zu reden, und ich Kraft, Dich anzuhören.* „Ja," sagte die Alte, die Augenblicke, wo Ihr mich anhören könnt, und ich im Stande bin, mit Euch zu sprechen, entfliehen nur zu schnell. Der Tod hat bereits Eure Stirn mit seinem Fin- ger gezeichnet, und auch ich fühle, daſs seine Hand mit jedem Tage kälter an mein Herz greift. — Vnterbrecht mich nicht mehr mit Euren Aus- rufungen, Seufzern und Vorwürfen, sondern laſst
mich meine Erzählung vollenden. Dann aber—
wenn Ihr anders ein solcher Lord von Glenallan seyd, wie sie zu meiner Zeit lebten— dann laſst Eure Possenreifser Dornen und Reisig und grüne Stechpalmen zusammenhäufen, bis es ein Haufen wird, Thurm hoch, und dann— verbrennt, ver- prennt, verbrennt die alte Hexe Elsbeth, und alles, was Euch daran erinnern könnte, daſs je ein solches Geschöpf auf Erden herumbroch!?
Fahre fort,“ sagte der Graf,«fahre fort! Ich will Dich nicht wieder unterbrechen.“
Er sprach diese Worte in alb ersticktem, wenn gleich entschlossenem Tone, mit dem fe- sten Vorsatze, dafs er durch keine Empfindlich- keit von seiner Seite die Gelegenheit verscherzen wollte, Beweise für die wunderbare Geschichte zu erhalten, die er jetzt vernahm.
Elsbeth fühlte sich indeſs durch die fortlaufen-


