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98. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 4. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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als Angus bei der fruͤhern Gelegenheit; mit dem Vortheile, daß er das Zutrauen ſeiner Fuͤrſtin beſaß. Er befand ſich jedoch in einer höchſt ſchwierigen Lage. Der Leute, auf wel⸗ che er mit Sicherheit bauen konnte, waren wenige, da ſie blos aus denen beſtanden, die er aus den innern Grafſchaf⸗ ten zuſammengezogen hatte. Er ließ in der That ein Aufge⸗ bot an die noͤrdlichen Barone in der Nachbarſchaft ergehen; ſie erſchienen zwar, allein mit zweifelhaften Abſichten, und voll Ehrfurcht fuͤr das Haus Gordon, und wahrſcheinlich mit dem geheimen Entſchluſſe, ſich nach den Umſtaͤnden zu richten. 3 Murray, der ein trefflicher Krieger war, ſtellte die Leu⸗ te, auf die er ſich verlaſſen konnte, auf eine Anhoͤhe mit Na⸗ men Hill of Faͤre, in der Naͤhe von Corrichie auf. Er ge⸗ ſtattete den noͤrdlichen Clans nicht, ſich mit dieſem entſchloſ⸗ ſenen Bataillon zu vermiſchen, und der Erfolg zeigte die Weisheit ſeiner Vorſicht. Huntly naͤherte ſich, und griff die uardlichen Truppen, ſeine Verbuͤndeten und Nachbarn an, die wenig oder keinen Widerſtand leiſteten. Sie flohen ver⸗ wirrt nach Murray's Hauptkorps, von den Gordonen ver⸗ folgt, die ihre Speere wegwarfen, ihre Schwerter zogen, und in aufgeloͤsten Reihen, zu einem gewiſſen Siege, herbeiruͤck⸗ ten. In dieſem Tumulte trafen ſie auf den Widerſtand des feſten Bataillons der Lanzentraͤger Murray's, die den Angriff in geſchloſſener Schlachtordnung und mit feſter Entſchloſſen⸗ 8 heit empfiengen. Die Gordonen wurden ihrerſeits zuruͤckge⸗ ſchlagen, und als diejenigen Clans, welche zuvor geflohen waren, ſahen, daß die Gordonen den Kuͤrzern zogen, kehrten ſie mit Haidekraut auf ihren Muͤtzen, das ſie gebraucht hat⸗ ten, um ſich auszuzeichnen, zuruͤck, fielen uͤber die Gordonen

her, und vollendeten Murray's Sieg. Huntly⸗ ein ſtaͤmmij⸗