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rung dieſes Vorſatzes zu unterſtuͤtzen. Maria hatte jedoch ſeinen Vorſchlag verworfen, da ein großer Buͤrgerkrieg die unmittelbare Folge davon geweſen waͤre. Der Graf von Huntly wurde deswegen fuͤr einen Feind der gegenwaͤrtigen Regierung und des Grafen von Mar, der die oberſte Leitung der Angelegenheiten des Koͤnigreichs in Haͤnden hatte, gehal⸗ ten; und da er im Beſitze einer großen Gewalt war, und ei⸗ ne Menge Vaſallen und Anhaͤnger hatte, ſo vermuthete man, er werde ſeinem politiſchen Feinde keinen Theil der Laͤndereien der Grafſchaft von Murray, die er beſaß, frei⸗ willig abtreten. 3 Der Graf von Mar war, ſeinerſeits, entſchloſſen, die Macht dieſes großen Gegners zu brechen; und die Koͤnigin Maria, die Huntly's Macht, und den Gebrauch, den er da⸗ von zu machen geneigt ſchien, ebenfalls gefuͤrchtet zu haben ſcheint, unternahm eine perſönliche Reiſe nach dem Norden von Schottland, um ihren Befehlen Gehorſam zu verſchaffen. Um dieſelbe Zeit begieng Sir John Gordon, der Sohn des Grafen von Huntly, ein Feudalvergehen, wegen deſſen er zu einer temporaͤren Gefaͤngnißſtrafe verurtheilt wurde. Dieſe Strafe, ſo gering ſie auch war, wurde als ein neues Zei⸗ chen von Mißgunſt gegen das Haus Gordon betrachtet, und vergroͤßerte die Wahrſcheinlichkeit ſeines Widerſtands. Es iſt ſchwer, oder vielmehr unmoͤglich, zu beſtimmen, ob gute Gründe zu dem Verdachte vorhanden waren, daß Huntly im Ernſte geſonnen geweſen ſey, die Waffen gegen die Krone zu ergreifen. Allein ſein Betragen war, um den gelindeſten Aus⸗ druck zu gebrauchen, unvorſichtig und verdaͤchtig. Die junge Koͤnigin zog an der Spitze eines kleinen Heers nach dem Norden Schottlands. Sie kampirte waͤhrend des Marſches auf dem Felde, oder nahm die elenden Wohnungen


