Fünftes Kapitel.
Rückrehr der Königin Maria nach Schottland.— Slücklicher Anfang ibrer Regierung.— Exrpedition gegen Huntly.— unterhandlungen mit Cuilabeh von England in Betreff einer zweiten Heirath.— Hetrath
Marias und Darnley's.
Maria Stewart, die verwittwete Koͤnigin von Frank⸗ reich, und die erbliche Koͤni igin von Schottland, mar, ohn Ausnahme, die ſchoͤnſte und gebildetſte Frau ihrer Zeit. Ih⸗ re Geſichtsbildung war liebe nowindig; ſie war ſchlank, wohl⸗ geſtaltet, Iierlich in allen ihren Bewe egungen, geſchiekt in den Uebungen des Reitens und Tanzens, und beſaß alle weibli⸗ chen Iüunnnenen ten, welche zu jener Zeit Mode waren.
929 I Auf
re Erziehung war in Frankreich alle moͤgliche Sorg⸗ falt verwendet worden, 1 4 ſie hatte die i ihr dargeboten ene Ge⸗ legenheit, ſich zu unterrichten, benützt. Sie war in mehre⸗ ren Sprachen vollkommen be ewandert, und verſtand ſich auf Staatsgeſchaͤfte, in welchen ihr Gatte ſich oft Raths bei ihr erholte. Maria's Schoͤnheit wuürde durch ihre große Herab⸗ laſſung, und die gute Laune und Fröͤhlichkeit, die ſie zuwei⸗ len bis an den Rand des neberm aßes trieb, erhoͤht. Ihre Jugend, denn ſie war er ſt achtzehn Jahre alt, als ſie nach Schottland zuruͤckkehrte, erhoͤhte die Liebenswurdigkeit ihres Charakters. Die catholiſche Religion, die ihre Exzieher ihr
renge ein geyragt hatten, war din großer ke gen ihres Volk
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ehr mit wehr Ha ei dem Gedanken emp nd die Fröhlichkeiten
nen Him⸗ Hofs mit den rauhen
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