Teil eines Werkes 
98. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 4. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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errichtet. di

77. genſtand der Religion zu richten. Sie verdammten einmüthig de ganze papiſtiſche Syſtem, und nahmen ſtatt der Lehren der roͤmiſchen Kirche, die Lehrſaͤtze an, die in einem von den belicbe teſten proteſtantiſchen Geiſtlichen abgefaßten Glaubens⸗

bekenniniſſe enthalten waren. So wurde die ganze religioͤſe

Verfaſſung der Kirche ploͤtzlich geaͤndert. Es gab einem Punkt, in welchem die ſchottiſchen Refor⸗ matoren bedeutend von den engliſchen abwichen. Der engli⸗ ſche Dednrahe der die Gewalt des Papſtes abſchaffte, hatte die der Krone als des ſichtbaren Haupts der engliſchen Kieche ieſer Ausdruck will nicht ſagen, daß der Koͤnig die Gewalt habe, die religioͤſen Lehren der Kirche zu veraͤn⸗ dern, ſondern bloß, daß er das Haupt der Regierung in Kirchenangelegenheiten ſey, wie er es ſtets in den Angelegen⸗ heiten des Staats war. Die reformirten Prediger Schott⸗ lands dagegen verwarfen jede Einmiſchung der gerlichen Obrigkeit in die Angelegenheiten der Kirche, die von einer aus ihrer eigenen Mitte gewaͤhlten Deputation, der eine ge⸗, wiſſe Anzahl von Layen beigegeben war, und die eine ſoge⸗ naunte allgemeine Verſammlung bildete, regiert wurde. Die ſchettiſchen Reſormatoren verwarfen auch die Eintheilung der Geiſtlichkeit in Biſchoͤfe, Dechanten, Stiftsherrn und andere Elaſſen des geiſtlichen Standes. Si fen dieſe Rangſtufen ab, obſchon ſie in der engl tantiſchen Kirche beibehalten wurden, indem ſie behaupteten⸗ ſebe Geiſt⸗ liche, dem ein Seelenamt anvertraut ſey, ſtehe in jeder Hin⸗ ſicht mit ſeinen uͤbrigen Kollegen auf voͤllig glei 1 Eine beſondere Rin ſchlen ihnen der Umkan daß der biſchsfle nd einen Sitz in ſammlung oder dem Barlamente hatte, und die Einmiſchung

hung in weltliche Anzeiegenhe