Teil eines Werkes 
98. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 4. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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oder daß der Reichthum der katholiſchen Klöſter ein Fond ſey, der ihm zu Gebot ſtehe, ſobald er ſich deſſelben bemaͤch⸗ tigen wolle. Endlich verweilte der engliſche Geſandte, Sir Ralph Sadtler, ſeinen Inſtruktionen gemaͤß, auf den ſchlech⸗ ten Lehren und dem laſterhaften Leben der Geiſtlichkeit, gegen die er den Koͤnig aufforderte, gewaltſame Maßregeln zu er⸗ greifen.

Ein großer Theil dieſer Bolſchaft war darauf berechnet, Jacob zu beſchimpfen, allein er antwortete mit. Maͤßigung. Er erklaͤrte, er ziehe es vor, von ſeinem eigenen Einkommen, ſo wie es ſey, zu leben, als von einem andern Koͤnige, und wenn er auch ſein Oheim waͤre, abhaͤngig zu werden. Er habe keinen Vorwand oder Beweggrund, ſagte er, ſich der Beſitzungen der Geiſtlichkeit zu bemaͤchtigen, weil ſie ſiets be⸗ reit ſey, ihm Geld vorzuſchießen, wenn er deſſen beduͤrfe. Diejenigen unter ihnen, welche ein laſterhaftes Leben füyren,

werde er, fügte er hinzu, nicht ermangeln, ſtrenge zu beſtra⸗

fen; allein er halte es nicht fuͤr gerecht, die ganze Geſellſchaft wegen der Fehler Weniger zu beſtrafen. Koͤnig Jacob ließ ſich ein zweifelhaftes Verſprechen entlocken, daß er mit Hein⸗ rich in York zuſammen kommen wolle, wenn die Angelegen⸗ heiten ſeines Koͤnigreichs es ihm erlauben wuͤrden.

Der Koͤnig hatte jetzt die traurige Wahl vor ſich, in die Wuͤnſche ſeines Oheims zu willigen, ſeine Buͤndniſe mit

Frankreich zu brechen, und die refd

ormirte Religion in jeinem Lande einzufuͤhren, oder aber ich durch ſrine Anhänglickkeit an Frankreich, oder den katholit des allen Geis eines Kriegs mit England auszute Seiſtliche

in dieſem kritiſchen Zeitpunkee: Geſinnungen aus. Das Gotd ſpart, um ſeinen Entſchlu, zu

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