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die proteſtantiſchen Lehren. Kloͤſter reizte ebenfalls viele von dem Adel, die einen Antheil
ſcheidenheit und der Anſtand, mit welchen dieſe Maͤnner ſich bei ihren Verhoͤren betrugen, die Geduld, mit der ſie die Qualen eines grauſamen Dodes ertrugen, und die Standhaf⸗ tigkeit, mit der ſie noch in den Flammen ihren Glauben an die Lehre, wegen welcher ſie verurtheilt worden waren, aus⸗ ſprachen, machten den tiefſten Eindruck auf die Zuſchauer, und vergroͤßerten die Zuverſicht derer, welche die Lehrſaͤtze der Reformation angenommen hatten. Strengere und grau⸗ ſamere Geſetze wurden gegen die Beſtreitung der Gewalt des Papſtes wurde mit dem Dode be⸗ ſtraft; allein die Reformation ſchien nach Maßgabe der Be⸗ muͤhungen, ſie zu unterdruͤcken, feſten Boden zu gewinnen. Die Begünſtigungen, welche der Koͤnig der katholiſchen Geiſtlichkeit zu Theil werden ließ, erregten die Eiferſucht des ſchottiſchen Adels, und vergroͤßerten feine Anhaͤnglichkeit an Der Reichthum der Abteien und
an ihren Laͤndereien, im Falle ihrer Abſchaffung, wie in England, zu erhalten hofften. Und obſchon es ohne 8 ſowohl gute als ſchlechte Maͤnner unter den Moͤnchen gab, ſo machte doch die muͤßige und ausſchweifende Lebensart vieler derſelben ſie im Allgemeinen bei dem gemeinen Volke verhaßt und verachtet.
Das Mißvergnuͤgen des Volks wurde durch einen Vor⸗ fall, der im Jahre 1537 ſtatt hatte, vergroͤßert. Eine Ma⸗ trone vom hoͤchſten Stande, Johanna Douglas, die Schwe⸗ ſter des verbannten Grafen son Angus, Wittwe des John Lyon, Lord von Glamis, und Gattin des Archibald Campbell von Kepneith, wurde angeklagt, einen Angriff auf das Leben
Jacobs, durch das eingebildete Verbrechen der Zauberei, und
das furchtharere Mittel der Vergiftung, begbſichtigt zu ha⸗
Ketzerei erlaſſen, ſelbſt die
weifel


