Teil eines Werkes 
98. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 4. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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35 das Andenken eines merkwuͤrdig guten Mannes achten und alles hochſchaͤtzen, was ihm angehoͤrt. Allein die roͤmiſche Kirche erlaubte nicht nur, die Reliquien eines heiligen Man⸗ nes, wie z. B. Haarlocken, Beine, Kleidungsſtuͤcke und an⸗ dern Plunder zu verehren, ſondern auch zu glauben, daß die⸗ ſe Dinge im Stande ſeyen, Krankheiten zu heilen, oder an⸗ dere dem gemeinen Menſchenverſtande zuwiderlaufende Wun⸗ der zu bewirken. Ja, die roͤmiſche Kirche bahnte den Wes zu dieſer Albernheit, und legte dieſen Reliquien, die oft ein bloßer Betrug waren, die Macht bei, die Gott allein beſitzt, die Geſetze der Natur, die ſeine Weisheit vorgeſchrieben hat, zu veraͤndern. Die Paͤpſte befahlen auch die Verehrung der Heiligen, das heißt, der Seelen abgeſchiedener heiliger Maͤn⸗ ner, als einer Art untergeordneter Gottheiten, deren Vermitt⸗ lung uns vor dem Throne Gottes von Nutzen ſeyn koͤnne, ob⸗ ſchon das Evangelium ausdruͤcklich erklaͤrt, daß unſer Herr Jeſus Chriſtus unſer einziger Vermittler ſey. Und Kraft die⸗ ſer Meinung wurden nicht nur die Jungfrau Maria, die Apoſtel und faſt jede andere in den Evangelien erwaͤhnte Per⸗ ſon, von den Römiſch⸗Katholiſchen zu Heiligen erhoben, ſon⸗ dern auch viele andere, zuweilen bloße Namen, die nie als Menſchen exiſtirten, wurden kand wie man es nannte, das heißt von dem Papfe heilig geſorochen, und hatten Al⸗ taͤe Auch Gemalde und Statüen, welche dieſe angehlichen heiligen Perſonen vorſtellten, wurden in den Kir⸗ chen aufgeſteltt, und empfengen die Verehl ung, die dem zwei⸗

ten Bebole zu Folge, keinem Goͤtzen oder gegrabenen Bilde erwieſen werden ſollie.

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ir hen.

Er gab noch andere Lehren, die an beſondern Tagen zu

faßrn, und ſich beſonderer Arten von Nayrung zu enthalten

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