Teil eines Werkes 
98. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 4. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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32 mit denen er von der Spitze des Schloßes von Stirling weg⸗ fliegen wollte. Er machte wirelich den Verſuch, allein da ſeine Schwingen ſich nicht leicht genug bewegen wollten, ſo fiel er nieder, und brach das Schenkelbein.

Da das Koͤnigreich Schottland, mit Ausnahme eines ſehr kurzen Krieges mit England, bis gegen das Ende der Regie⸗ rung Jacob's in Frieden blieb, und da dieſer Monarch ein weiſer und thaͤtiger Fuͤrſt war, ſo haͤtte man hoffen koͤnnen, daß wenigſtens er dem Ungluͤcke entgangen waͤre, das an ven Namen Stewart gekettet ſchien. Allein ein großer Wechſel, der in dieſem Zeitpunkte ſtatt hatte, verſetzte Jakob V. in ei⸗ ne Lage, die ſo unglucklich war, als die irgend eines ſeine Ahnherrn. 5

— Drittes Kapitel.

Mißbräuche der römiſchen Kirche.— Reformation in Engkand— und in Schortland.— Krieg mit England, und Tod Facob's V.

Du erinnerſt dich, mein theures Kind, daß Jacob V. ein Neffe Heinrich's VIll, von England, als ein Sohn Mar⸗ garethens, der Schweſter dieſes Monarchen, war. Dieſe Verwandtſchaft, und vielleicht die Politik Heinrich's, der ein⸗ ſay, daß es fuͤr beide Laͤnder beſſer ſey, wenn ſie mileinander im Frieden blieben, verhinderte mehrere Jahre die Erneuc⸗ tuns der verheerenden Kriege zwiſchen den delben Haͤlften der 3

Inſel. Das gute Einverſtaͤndniß waͤre wahrſcheinlich, ohne die große und allgemeine Veraͤnderung in religiofen Dingen, rie