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98. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 4. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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blickten einander erſtaunt an, als ſie den Kuͤnig von Früch⸗ ten ſprechen hoͤrten, die in den ſchwarzen Moors und un⸗ fruchtbaren Bergen, die ſie umgaben, wachſen ſollten. Al⸗ lein der Nachtiſch erſchien in der Geſtalt einer Anzahl bedeck⸗ ter Tunkſchüſſeln. Nor jeden der Gaͤſte wurde eine derſelben geßellt, und bei naͤherer Unterſuchung fanden ſie dieſelben mit goldenen Muͤtzenſtuͤcken angefuͤllt, die man ſie als die von den Bergen von Grawfordmoor erzeugte Frucht Anzanneß⸗ men bat.

Dieſe neue Art von Nachtiſch war ohne Zweiſel 7 er⸗ wuͤnſcht, als die koͤſtlichſten Früchte eines ſuͤdlichern Kliwas. Die Bergwerke des Landes werden jetzt nur noch des Bleis wegen bearbeitet, von welchem ſie noch eine reichliche Menge liefern.

Obſchon Jacob, wie wir geſagt haben, ein guter Oeko⸗ nom war, ſo vernachlaͤßigte er doch die Ausbildung der ſchoͤ⸗ nen Kuͤnſte nicht. Er baute den Palaſt von Linlithgow nach einem doͤchſt praͤchtigen Plane wieder auf, und vergroͤßerte den Palaſt von Stirling. Er munterte viele vortreffliche Dichter und gelehrte Maͤnner auf, und ſeine gemoͤhnliche Le⸗ bensart ſcheint froͤhlich und glücklich geweſen zu ſeyn. Er war ſelbſt ein Dichter von einigem Talente, und erlaubte den Reimern ſeiner Zeit große Freiheiten, indem ſie oft Verſe an ihn richteten, die nicht nur einen ſtarken Tadel gegen ſei⸗ ne Regierung, ſondern auch Satyren auf ſeine Schwaͤchen enthielten.

Jaceb munterte auch die Wiſſenſchaften auf, allein er wurde von einem Fremden getaͤuſcht, der die Kunſt der Gold⸗ m acherei zu verſtehen vorgab. Dieſer Mann, der entweder ein Narr oder ein Betruͤger war, vernichtete jedoch ſeinen ei⸗ gener TCredit durch die Verfertigung von ein Parr Fluͤgeln,

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