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ſchnell ein Raum von dreißig Fuß. Länge und füuf und zwanzig in die Breite für die Kämpfer zugerichtet war. Dahin dräugten ſich Edle, Prieſter und Gemeine,— alles, außer dem alten König, der, ſolche Blutsſcenen verabſcheuend, ſich in ſeinen Pallaſt zurückzog und dem Lord Großconnétable Grafen von Errol, zu deſſen Amt es eigentlich gehörte, die Aufſicht über das Schlacht⸗ feld übergab. Der Herzog von Albany beobachtete den ganzen Vorgang mit ſcharfem und liſtigem Auge. Sein Neffe betrachteke die Sache mit der Gleichgültigkeit, die ſeinem Charakter eigen war.
Als die Kämpfer in die Schranken traten, konnte nichts überraſchender ſeyn, als der Unterſchied zwiſchen dem männlich ſchönen Geſicht des Waffenſchmieds, deſſen funkelndes, helles Auge ſchon von dem Sieg zu leuch⸗ ten ſchien, den er erwartete, und der düſtern, nie⸗ dergeſchlagenen Miene des thieriſchen Bonthron, der einem Nachtvogel glich, welcher aus dem Schutze ſeines finſtern Schlupfwinkels in den Sonnenſchein ge⸗ jagt wird. Sie beſchworen beide die Wahrheit ihrer Sache, Heinrich Gow mit heiterem, männlichem Vertrauen, Bonthron mit hundiſcher Frechheit, was den Herzog von Rothſay nöthigte, dem Großconnétable zu ſagen: „Habt Ihr je, mein lieber Errol, eine ſolche Miſchung von Bosheit, Grauſamkeit und wie ich meine, auch Furcht geſehen, als im Geſicht dieſes Kerls?“
„Er iſt nicht ſchön,“ ſagte der Graf,„aber ein kräf⸗ tiger Schurke, wie ich geſehen habe.“«
„Ich wette ein Oxhoft Wein mit Euch, guter Graf, daß er verliert. Heinrich der Waffenſchmied iſt ſo ſtark als er, aber behender. Und dann ſein kühnes Beneh⸗ men! In dem andern Burſchen iſt etwas, das mich an⸗ widert. Laßt ſie gleich auf einander los, mein lieber Connétable, denn ich bin begierig, ihn zu ſehen.“
Der Großconnétable redete ſofort die Wittwe an, die,


