Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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1²⁰ in tiefer Trauer, immer ihre Kinder an der Seite, ei⸗ nen Sitz innerhalb der Schranken einnahm:

Frau, nehmt Ihr willig dieſen Mann, Heinrich den Waffenſchmied an, um als Euer Kämpe in dieſer Sache zu fechten...

Ja, ja, willig, antwortete Magdalene Proudfuke, und möge Gottes zund des heiligen Johanns Segen ihm Kraft und Glück ſchenken, da er für vaterloſe Wai⸗ ſen kämpft. 1

So erkläre ich den Platz für geſchloßnes Kampffeld,⸗ ſagte der Connétable laut;es wage niemand, bei Ge⸗ fahr ſeines Lebens, den Kampf durch Wort, Rede oder Blick zu unterbrechen. Tönet, Trompeten und fech⸗ tet, Kämpfer!

Die Trompeten erſchollen und die Kaͤmpfer von den entgegengeſetzten Enden der Schranken vortretend, betrachteten, mit ſtetem, ruhigem Schritt einherge⸗ hend, einander aufmerkſam, wohl geuͤbt, aus der Be⸗ wegung des Auges die Richtung zu erkennen, nach welcher der Schlag fallen ſoll. Sie ſtanden, als ſie nahe genug waren, ſtill und verſuchten mehr als eine Finte, um die Gewandtheit und Wachſamkeit des Geg⸗ ners zu erproben. Endlich, entweder dieſer Bewe⸗ gungen muͤde oder aus Furcht, in dieſem Streit ſeine ungeheure Kraft von der Gewandtheit des Waffen⸗ ſchmieds uͤberwunden zu ſehen, hob Bonthron die Art zu einem ſenkrechten Schlage, mit der ganzen Kraft ſeiner ſtammigen Arme das Gewicht der niederfah⸗ renden Waffe verſtärkend. Der Schmied aber beugte dem Hieb durch eine Bewegung zur Seite aus, denn er war zu gewaltig, um durch irgend etwas aufgehal⸗ ten zu werden, das er zu ſeiner Hemmung haͤtte thun koͤnnen. Ehe Bonthron ſich wieder decken konnte, ſchleuderte ihm Heinrich einen Seitenhieb auf den Stahlhelm, der ihn zu Boden ſtreckte.

Geſteh oder ſtirb!« rief der Sieger, den Fuß auf

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