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„Ach, da iſt er, unſre Frau ſey geprieſen!— da iſt der hülfreiche Mann in Perth,“ ſagte eine Stimme.
„Man ſpreche von Rittern und Königen, wenn's Be⸗ leidigungen büßen zu laſſen gilt, wie ſie's heißen,— aber mir bringt den würdigen Meiſter Dwining, den Apotheker, Gevatterin,“ ſagte eine andere.
In demſelben Augenblick wurde der Arzt von den Sprecherinnen, den guten Frauen der ſchönen Stadt, umzingelt und angehalten. 192
„Wie? was gibts?“— ſagte Dwining,„welche Kuh hat gekalbt?“
„Es handelt ſich von keinem Kalb,“ erwiederte eine der Frauen,„ſoöndern von einem ſterbenden, vaterloſen Kinde; ſo kommt mit uns, denn unſer Vertrauen ſteht auf Euch, wie Bruce zu Donald von den Iunſeln ſagte.“
„Opiferque per orbem dicor,« ſagte Henbane Dwi⸗ ning,„an was leidet das Kind?“«
„»Die Halsentzündung— die Halsentzündung!“kreiſchte eine der Gevatterinnen,„das unſchuldige Kind krächzt, wie ein Rabe.“ 8 1
„Cynanche trachealis— dieſe Krankhheit macht's kurz. Führt mich ſogleich ins Haus,“ fuhr der Arz⸗ neiküuſtler fort, der gewohnt war, ſeine Kunſt trotz ſeines Geizes freigebig und trotz ſeiner natürlichen Bos⸗ heit menſchlich auszuüben. Da wir keinen beſſern Grund hiefür bei ihm ſuchen können, ſo war es wahr⸗ ſcheinlich Eitelkeit und Liebe zu ſeiner Kunſt.
Demungeachtet würde er ſeine Hülfe in dieſem Fall abgelehnt haben, hätte er gewußt, wohin die guten Gevattevinnen ihn in einer Zeit führten, die lang ge⸗ nug war, um ſich zu entſchuldigen. Aber eh er errieth wohin es ging, eilte er in das Haus des verſtorbenen Olivier Proudfute, aus dem er den Geſang der Frauen vernahm, die den Leichnam des unglücklichen Strumpf⸗ wirkers zur Feierlichkeit des folgenden Tages wuſchen und ankleideten, von dieſem Geſän mögen die folgende Verſe als eine neue Nachahmung betrachtet werden:
—jy-õÿ—————O—B———B—B—B—B—B—B—B—B—B——


