Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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99 legen und hi hi hi! Eure ritterliche Herrlichkeit von der Reizung befreien, die Ihr ſo ſtandhaft er⸗ tragt.« 5

Ptandhaft, Menſch? ſagte der Ritter, vor Schmerz knirſchend,ich ertrag es, wie die ſengende Flamme des Fegfeuers das Bein ſcheint aus glühendem Eiſen. gemachk, deine fette Salbe wird ziſchen, went ſie drauf füllt und doch iſts Decembereis gegen die Fiebergluth meiner Seele. 2.

Wir wollen zuerſt eine Erleichterung für den Kör⸗ per brauchen, mein edler Patron, war Dwinings Ant⸗ wort,und dann wird mit Eurer Herrlichkeit Erlaub⸗ niß Euer Knecht ſeine Kunſt an der Seele verſuchen aber ich hoffe, auch der Seelenſchmerz werde einiger⸗ maßen von der Reizung der Wunde herrühren und wenn, wie ich weiß, die leibliche Pein⸗ bald nachlaffen wird, legen ſich vielleicht von ſelbſt die ſtürmiſchen Ge⸗ fühle des Geiſtes.

Henbane Dwining, ſagte der Kranke, als er den Schmerz der Wunde nachlaſſen fühlte,du biſt ein köſt⸗ licher unſchätzbarer Arzt, aber gewiſſe Dinge ſind über deiner Macht. Du kaunſt das körperliche Gefühl dieſer raſenden Schmerzen ſtillen, aber du kannſt mich nicht lehren, den Spott des Knaben zu ertragen, den ich er⸗ zog, den ich liebte, Dwining ich liebte ihn, zärtlich liebte ich ihn! Meine ſchlimmſten Thaten geſchahen, um ſeinen Laſtern zu ſchmeichein und er weigerte mir ein Wort ſeines Mundes, gls ein Wort mir dieſe Laſt abgenommen hätte. Er lächelte ich ſah ihn lächeln, als der lumpige Oberrichter, der Genoſſe und Schutz⸗ patron elender Bürger, mich herausforderte, mich, den dieſer herzloſe Prinz unfähig wußte, Waffen zu führen. Ehe ich das vergeſſe oder vergebe, ſollſt du ſelbſt Ver⸗ zeihung der Beleidigungen predigen! Und dann noch die Sorge für Morgen. Glaubſt du, Henbane Dwi⸗ ning, daß wirklich die Wunden des Erſchlagnen klaffen

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