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fechten ſehen, bis ſie alle zuſammengehauen ſind, wie das Vieh im Schlachthaus. Ich wuͤrde krank werden von dem Anblick und der Scepter wuͤrd mir aus der Hand fallen, weil ich zu ſchwach waͤre ihn zu halten.“
„Aber er wuͤrde unbemerkt fallen,“ ſagte Albany, „Ich bitte Eure Gnaden, ſich zu erinnern, daß Ihr nur ein Vorrecht aufgebt, das Euch, wenn Ihr es ausuͤbt, keine Achtung braͤchte, da ihm nicht gehorcht wuͤrde. Wuͤrde Eure Majeſtaͤt den Scepter nieder⸗ werfen, wenn der Kampf tobt und das lut dieſer Maͤnner heiß iſt, ſo wuͤrde er nicht mehr Achtung fin⸗
den, als wenn ein Sperling den Strohhalm, den er
zu Neſte traͤgt, unter einen Schwarm kaͤmpfender Woͤlfe fallen laͤßt. Nichts wird ſie trennen, als die Ermor⸗
dung Aller, und beſſer ſie geben ſich ihn untereinander,
als daß ſie ihn von den Kriegern erhalten, die ſie auf Eurer Majeſtaͤt Befehl zu trennen ſuchten. Ein Ver⸗
ſuch, Frieden durch Gewalt zu erhalten, ſchiene ihnen
ein fuͤr ſie gelegter Hinterhalt, beide Partheien wuͤr⸗
den ſich dagegen vereinigen, das Morden waͤre daſ⸗
ſelbe und die gehofften friedlichen Folgen verloren.« „Es iſt nur zu viel Wahrheit in dem, was ihr ſagt,
Bruder Robin,“ ſagte der wankelmuͤthige Koͤnig. Es
dient zu wenig, das zu befehlen, was ich nicht erzwin⸗
gen kann; und obwohl ich das Üngluͤck habe, dies je⸗ den Tag meines Lebens zu thun, ſo iſt es doch noͤthig vor dem Volk, das ſich zum Zuſchauen herzudraͤngt, ein ſo oͤffentliches Schauſpiel koͤniglicher Unmacht zu geben. Laßt alſo dieſen Wilden ihren blutigen Willen
gegen einander bis aufs Aeußerſte; ich will nicht ver⸗ ſuchen, etwas zu verbieten, deſſen Ausfuͤhrung ich nicht
hindern kann.— Der Himmel helfe dieſem ungluͤck⸗
lichen Land! Ich will in mein Betzimmer und fuͤr
daſſelbe beten, da es mir verhaßt iſt, ihm mit Kopf aun Hano zu helfen. Pater Prior, ich bitte um die Stutze Eures Arms.“—


