Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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„Mylord,“ ſagte Albany,„der Graf von Crawford und ich haben gewagt, ohne Euch zu fragen, dieſen Artikel zu genehmigen, da die dringendſten Gründe es fordern.

„Wie? der Graf von Carwford!“ ſagte der König, „mich dünkt das iſt ein junger Rathgeber in ſo wich⸗ tigen Dingen.“

„Er ſteht,“ antwortete Albany,„trotz ſeiner Jugend in ſolcher Achtung bei ſeinen hochländiſchen Nachbarn, daß ich ohne ſeine Hülfe und ſeinen Einfluß, wenig bei ihnen ausgerichtet hätte.“

„Hoͤre das, junger Rothſay!« ſagte der Koͤnig im Ton des Vorwurfs ſeinem Erben..

„Ich bedaure Carwford, Sire,“ war des Prinzen Antwort,„zu fruͤh verlor er einen Vater, deſſen Rath ihm in einer Zeit wie dieſe nuͤtzlich geweſen waͤre.“

Der Koͤnig wandte ſich mit einem triumphirenden Blick, voll Freude uͤber die kindliche Liebe, die die Antwort des Sohnes ausdruͤckte, gegen Albany. Die⸗ ſer aber fuhr ungeruͤhrt fort.„Es iſt nicht das Le⸗ ben dieſer Hochlaͤnder,« ſagte er,„ſondern ihr Tod, was dem Wohl Schottlands nuͤtzt und wirklich ſchien es dem Grafen von Crawford und mir ſelbſt hoͤchſt wuͤnſchenswerth, daß der Kampf ein Vernichtungs⸗ kampf ſey.“.

„ Nun,“ fiel der Prinz ein,„wenn das die jugend⸗ liche Politik iſt, wird er in zehn bis zwoͤlf Jahren ein gnaͤdiger Gebieter ſeyn. Pfui dem Knaben, der hart⸗ herzig iſt, eh er Haar auf der Lippe traͤgt. Beſſer, er haͤtte ſich am Faſtendienſtag mit Hahnenkaͤmpfen

begnuͤgt, als Plane gemacht, am Palmſonntag Men⸗

ſchen zu morden, als ordnete er einen Thierkampf in Wallis an, wo alles ſich umbringen muß.«

„Robin hat Recht, Albauy,“ ſagte der Koͤnig,„es wuͤrde ſich fuͤr einen chriſtlichen Konig nicht ſchicken, in dieſem Punkt nachzugeben. Ich will die Leute nicht