Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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82 der, wir beide können Zeugen ſeyn, wie bereitwillig er auf meine Bitten wegen des Lärms in der Curfewſtraße Ramorny aus ſeinem Dienſte ſchickte.“

„Ich erinnere mich,“ ſagte Albany,„und hoffe, daß die Verbindung zwiſchen dem Prinzen und Ramorny nicht erneuert wurde, ſeit er Eurer Gnaden Wünſchen nachzugeben ſchien.“

„Nachzugeben ſchien? die Verbindung ernenert?“ fragte der König,„was wollt Ihr mit dieſen Ausdrü⸗ cken, Bruder? Gewiß, als Robert mir verſprach, wenn die unglückliche Geſchichte von Curfewſtreet unterdrückt und verſchwiegen bliebe, Ramorny von ſich zu ſchicken, da wir ihn für einen Rathgeber hielten, der ihn in ſolche Thorheiten ſtürzen konnte, und zufrieden zu ſeyn, wenn wir ihn verbannen oder ihm ſonſt eine beliebige Strafe auflegen,— gewiß, Ihr könnt nicht zweifeln, daß ſeine Geſtändniſſe da aufrichtig waren und daß er ſein Wort halten wird? Wißt Ihr nicht mehr, daß auf Euren Rath, ſtatt der Verbannung eine ſchwere Geld⸗ buße auf ſeine Güter in Fife zu legen, der Prinz ſelbſt zu ſagen ſchien, Verbannung ſey beſſer für Ramorny und für ihn ſelbſt?“

„Das weiß ich wohl, mein königlicher Bruder. Nur konnte ich nicht glauben, daß Ramorny ſo viel Einfluß auf den Prinzen habe, nachdem er dazu beitrug, ihn in eine ſo gefährliche Lage zu ſetzen, hätte es nicht, wie Eure Gnaden bemerkte, mein königlicher Neffe ſelbſt geſtanden, daß er, wenn man ihn am Hof ließe, noch immer ſein Benehmen leiten würde. In dieſem Fall hätte ich bedauert, auf Geldſtrafe ſtatt der Ver⸗ bannung angetragen zu haben. Aber dieſe Zeit iſt vor⸗ über und es iſt neues, für Eure Majeſtät, für Euren königlichen Erben und das ganze Königreich gefahrvol⸗ les Unheil geſchehen.“

„Was meint Ihr, Robin?“ ſagte der ſchwache König. „Beim Grab unſerer Eltern, bei der Seele von Bruee,