Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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und von jedem Thurm in der Stadt auslaͤutet, leben⸗ dig, luſtig und nach ſeinem rothen Geſicht zu urthei⸗ len, ſo weit vom Tod, als irgend einer in Perth. Und da iſt meine koͤſtliche Tochter, die geſtern Abend von nichts ſprechen wollte, als von der Schlechtigkeit der Wichte, die eitlem Spielwerk nachlaufen und lu⸗ ſtige Maͤdchen beſchuͤtzen, ja, ſie, die St. Valentin und St. Cupido zugleich trotzte,— da iſt ſie, ſo viel ich ſehe, ſelbſt in ein luſtiges Maͤdchen verwandelt. Wahrlich, ich bin erfreut, zu ſehen, daß Ihr, Frau Schoolbred, die Ihr keine Unordnung duldet, ſelbſt bei dieſer Liebſchaft mitgeſpielt habt!le⸗

„Ihr thut mir Unrecht, theuerſter Vater,« ſagte Katharine, faſt weinend,„ich kam mit ganz andern Erwartungen hieher, als Ihr glaubt. Ich kam blos, weil— weil—«

„Weil du hoffteſt, einen todten Liebhaber zu finden,⸗ fiel der Vater ein,„und haſt einen lebendigen ge⸗ funden, der die Zeichen deiner Achtung empfangen und erwiedern kann. Waͤre es keine Suͤnde, ich koͤnnte es uͤbers Herz bringen, dem Himmel zu danken, daß ich dich endlich beim Geſtaͤndniß uͤberraſcht habe, daß du ein Maͤdchen biſt;— Simon Glover verdient nicht, eine Heilige zur Tochter zu haben.— Nein, ſieh mich nicht ſo jaͤmmerlich an, oder hoffe Barmher⸗ zigkeit. Ich will mich uͤbrigens bemuͤhen, nicht ſo lu⸗ ſtig auszuſehen, wenn du deine Thraͤnen ſtillſt, oder geſtehſt, daß es Freudenthraͤnen ſind.«

„» Muͤßte ich wegen des Bekenntniſſes ſterben, e