Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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begab er ſich ins Wohnzimmer und da er die Stimme der Frau Schoolbred vernahm, nahm er ſich das Vor⸗ recht der Vertraulichkeit, ins Schlafgemach hinauf zu gehen, oͤffnete mit der leichten Entſchuldigung,„ich bitte um Verzeihung, guter Nachbar,“ die Thuͤr und trat in das Zimmer, wo ihn ein ſeltſamer und uner⸗ warteter Anblick uͤberraſchte. Beim Ton ſeiner Stimme

wurde die ſchoͤne Katharine viel ſchneller belebt, als

die Arzneien der Frau Schoolbred haͤtten zu Stande bringen koͤnnen; und die Blaͤſſe ihres Geſichts wech⸗ ſelte ploͤtzlich mit einer tiefen Glut des lebhafteſten Roths. Sie ſtieß ihren Liebhaber mit beiden Haͤnden zuruͤck, die ſie bis jetzt aus Bewußtloſigkeit oder aus einer durch die Vorfaͤlle des Morgens erweckten Nei⸗ gung ganz ſeinen Liebkoſungen uͤberlaſſen hatte. Hein⸗ rich Smith, deſſen Verſchaͤmtheit wir kennen, ſtrau⸗ chelte im Aufſtehen und Niemand in der Geſellſchaft war ohne Verlegenheit, außer Frau Schoolbred, die ſich das Vergnuͤgen machte, unter einem Vorwand den Andern den Ruͤcken zu wenden, um auf ihre Ko⸗ ſten zu lachen, was ſie nicht laͤnger zuruͤckhalten konnte. Der luſtige Glover, deſſen Ueberraſchung groß, aber von kurzer Dauer war, ſtimmte herzlich mit ein.

.„ Nun, beim guten St. Johann,“ brach er aus,

„ich glaubte heute etwas geſehen zu haben, was mich wenigſtens bis uͤber Faſten hinaus vom Lachen heilen koͤnnten, aber da muͤßten mir die Backen noch kraus werden und wollte ich eben ſterben. Nun, da ſteht der ehrliche Heinrich Smith, den man als todt beweint