Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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58 ſagte die arme Katharine,„ich wuͤßte nicht, wie ich ſie nennen ſoll. Glaubt nur, lieber Vater und uͤber⸗ zeugt Heinrich, daß ich nicht hieher gekommen waͤre, wenn ich—

„Wenn du nicht gedacht haͤtteſt, Heinrich koͤnne nicht zu dir kommen,“ ſagte der Vater,„und nun ſchuͤttelt Euch die Haͤnde in Frieden und Eintracht, wie es Valentinen gebuͤhrt. Geſtern war Faſten⸗ dienſtag, Heinrich— wir wollen annehmen, du habeſt deine Thorheiten gebeichtet, Abſolution erhalten und ſeyſt frei von aller Schuld, womit du beladen warſt. ⸗

„Nein, was das betrifft, Vater Simon,“ antwor⸗ tete der Waffenſchmied,„nun, da Ihr kalten Bluts ſeyd, kann ich beim Evangelium ſchwoͤren und meine Amme, Frau Schoolbred, zum Zeugen rufen, daß—*

„Nun, nun,“ entgegnete der Handſchuhmacher, „wozu einen Streit aufwaͤrmen, der ganz vergeſſen ſeyn ſollte?“ 4

„Hoͤrt Ihr, Simon?— Simon Glover!« ſcholl es nun von unten herauf..

„Sohn Smith,“” ſagte der Handſchuhmacher ernſt⸗

haft,„wir haben jetzt andere Geſchaͤfte vor uns. Ihr

und ich muͤſſen gleich zum Rath. Katharine ſoll hier indeß bei Frau Schoolbred bleiben, die fuͤr ſie ſorgt, bis wir zuruͤck ſind, und dann wollen wir beide, da die Stadt in Aufruhr iſt, ſie nach Haus bringen und das muͤſſen kecke Maͤnner ſeyn, die uns in den Weg

treten.“— „Nun, lieber Vater,“ ſagte Katharine lachend⸗