Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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54 Graben fließen, als waͤre es Pfuͤtzenwaſſer, ſonſt wuͤr⸗ den wir bald den Tay davon gefaͤrbt ſehen. Aber dieſer Schlag galt nicht dem ungluͤcklichen Manne, auf den er unſeliger Weiſe fiel. Jedermann weiß,

was Olivier Proudfute war, wie groß er ſprach und

wie wenig er that. Er hat Heinrich Smiths Jacke, Schild und Helm. Die ganze Stadt kennt ſie ſo gut als ich; da iſt kein Zweifel. Er hatte den Einfall, wie Ihr wißt, dem Schmied faſt Alles nachzuthun. So hat Jemand blind vor Wuth oder Rauſch den ungluͤcklichen Muͤtzenhaͤndler getroffen, den Niemand fuͤrchtete oder haßte, oder ſich uͤberhaupt um ihn kuͤm⸗ merte, ſtatt des ruͤſtigen Waffenſchmieds, der zwanzig Kaͤmpfe auf der Fauſt hat.« „Was iſt zu thun, Vogt?“ rief die Menge. „Das, meine Freunde, wird Eure Obrigkeit fuͤr Euch beſchließen, die ſogleich ſich verſammeln wird, wenn Sir Patrick Charteris hieher kommt, was gleich geſchehen wird. Indeſſen laßt den Wundarzt Dwining den armen Leichnam unterſuchen, daß er ſage, wie er zu ſeinem ſchlimmen Tode kam und dann laßt ihn in einem reinlichen Sarg, wie es einem ehrlichen Buͤrger ziemt, vor den Hochaltar der Kirche St. Johanns ſtellen, des Schutzpatrons der ſchoͤnen Stadt. Huͤtet Euch vor Geſchrei und Laͤrmen und jeder Waffenfä⸗ hige, der der ſchoͤnen Stadt wohl will, halte ſeine Waffen bereit und ſey fertig, ſich beim Klang der Glocke des Stadthauſes in der Hochſtraße einzufinden; daß wir entweder den Tod unſers Mitbuͤrgers raͤchen,